Auenschule

Ort: Halle (Saale)

Auftrag: Stadt Halle (Saale)

Leistungen: LPH 5-8 / Partner: Zett2 Architekten PartGmbB

Fläche: 4.000 m2

Jahr: 2019

Der Gebäudekomplex der Auenschule wurde als einer der ersten typisierten Schulbauten in den 1960er Jahren errichtet. Dem Vorurteil der Banalität durch Normung entgegnet der "Schultyp SVB" helle und großzügige Raumsituationen mit vielen durchdachten Detaillösungen, die mit handwerklicher Raffinesse umgesetzt worden sind. Leider treten diese Qualitäten durch den altersbedingten sehr schlechten Zustand des Gebäudes in den Hintergrund. Nur noch das Erdgeschoß ist für den Schulbetrieb freigegeben. Der bröckelnde Putz an den Wänden, die undichten Rohrleitungen und ein beißender Amoniakgeruch aus den Sanitäranlagen sind neben dem gebäudetechnischem Energiestandard aus dem letzen Jahrhundert kein guter Ort um mit Schulranzen und Zuckertüte dem Ernst des Lebens entgegen zu treten. 
 
Mit Hilfe des EFRE-Förderprogrammes wird die Schule umgebaut und saniert. 
Die Neugestaltung sieht einen behutsamen Umgang mit dem Bestand vor. Vorhandene Farben werden aufgegriffen und dezent eingesetzt. Die erforderlichen Aufzuganlagen und Aussentreppen, sowie die Leitungsführungen durch  das Gebäude werden mit neuen Materialien als eigenständige Elemente lesbar in das Gestaltungskonzept integriert. Ein neues Dach, die zusätzliche Fassadendämmung und die neuen Fenster, sowie eine vollständige Erneuerung der Haustechnik gleichen die Energiebilanz der Auenschule an aktuelle Standards an. Die neue Auenschule repräsentiert nun  als wichtiger Stadtbaustein das Wohnviertel im neuen Glanz und lädt zum Lernen, Forschen und Spielen ein.